Verschwundene Tiere

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Spurlos verschwundene Haustiere (Katzen/Hunde)“

Haustierdiebstahl für Tierversuche ???-

zum Wohl der Menschheit ?!

 

Uns beunruhigen Meldungen über immer wieder gebietsweise, gleichzeitige Verlustmeldungen von vielen Katzen und Hunden in ganz Deutschland. Die Fäden der Spurensuche laufen bei uns zusammen, da wir seit 6 Jahren aufgrund eigener Verluste diese Vorkommnisse dokumentieren – das Ergebnis ist erschreckend! Es bleibt ein Rätsel, dass schon seit Jahren bundesweit immer häufiger eben auch sehr häusliche, gepflegte, gekennzeichnete Tiere, denen es daheim gut ging, plötzlich ohne ersichtlichen Grund unauffindbar verschwinden.

Laut TASSO Hautierzentralregister e.V. verschwinden jährlich über 300.000 Katzen und Hunde spurlos. Die Dunkelziffer dürfte hundertfach sein. Diese vielen Tiere, die Teils zur gleichen Zeit im gleichen Gebiet verschwanden/verschwinden, können nicht alle erschossen oder überfahren worden  sein/werden (nach unseren Erkundigungen werden die meisten Tiere, wenn sie im Straßenverkehr umkommen, auch gefunden.

 Die nicht auffindbaren Tiere, werden überwiegend mit chemischen Sexualstoffen angelockt, dieser Lockstoff zeigt bei allen Katzen Wirkung - auch bei kastrierten.

 Weiter mussten wir leider aufgrund unserer Auflistungen feststellen, dassTätowierung und/ oder Mikrochip unsere Tiere nicht vor Diebstahl schützen - das muss hier einmal klar gesagt werden.

 Die Kennzeichnungen der Tiere sind allerdings ohne Frage selbstverständlich sehr wichtig und sinnvoll. Man muss seine Tiere trotzdem tätowieren und chipen lassen, da diese Kennzeichnungen für eine eventuelle Zurückführung wichtig sind und vielleicht auch als Beweis bei entsprechenden Auffinden eines Tieres dienen.

 Wir müssen davon ausgehen, dass es Haustierdiebstahl gibt. Warum  verschwinden Tiere ohne Grund spurlos, werden sie gestohlen und wenn ja, wozu?

 Fellhandel können wir uns sehr schlecht vorstellen, da der Fellmarkt- unter anderem auch laut Bericht des Dokumentarfilmers Manfred Karremann - animal Network e. V.- in Deutschland dafür zu klein ist, und Importware aus Kostengründen von den asiatischen Ländern zu Dampingpreisen von ca. 2 Dollar das Stück eingeführt und auf den Markt geworfen wird. – Wer geht dafür auf Katzenklau?

 Aber könnte man „verschwundene Hautiere“ einerseits und „Tierversuche“ andererseits nicht in einem Zusammenhang sehen? Es ist nicht bekannt, ob nicht doch verschwundene Tiere in den nicht meldepflichtigen Vorversuchen in der Grundlagenforschung u. a. verbraucht werden.

 Der immer weiter um sich greifende Haustier- Diebstahl konnte erst zu solch einem Ausmaß gelangen, weil die vertrauensseligen Tierschützer und Tierschutzvereine den bestehenden Bestimmungen vertrauen und den Argumenten der Tierexperimentatoren glauben, dass Katzen eigens gezüchtet würden, um Ergebnisse nicht zu verfälschen.

 Aufgrund unserer Recherchen, gibt es diese „seriösen Züchter“ speziell für Katzen nirgendwo. Bisher konnten weder der Deutsche Tierschutzbund e.V., Haustierregister TASSO e. V. noch namenhafte Vereine oder Organisationen Zuchtanstalten für Katzen nennen, die diesen Bedarf an benötigten „Tiermaterial“ „produzieren“ könnten. Hier liegt der große Widerspruch!

 Hinter diesen gefährlichen Fehlinformationen können sich der Ankauf und „Gebrauch“ jeglichen Haustieres (mit falschen Papieren) verstecken, vor allem da auch von den entscheidenen Stellen die Verlustmeldungen und – Daten nichtweitergegeben werden. Unendliches Leid für Mensch und Tier!

 Wir wollen die Tierhalter nicht in Panik versetzen!

 Für organisierte Haustierdiebstähle fehlen zwar konkrete Beweise, jedoch bleibt der Verdacht solange bestehen wie eventuelle andere Gründe für das spurlose Verschwinden unserer Tiere nicht gefunden werden. Diesen Gründen muss man endlich nachgehen; es kann nicht sein, dass man Tierverluste einfach als gegeben hinnimmt. Da es um Tiere die alle einen erheblichen Sachwert (jahrelange Fütterung und ärztliche Betreuung) haben aber auch um die Gesundheit der Tierbesitzer geht, kann man diese Angelegenheit nicht mehr nur so abtun wie es all die vergangenen Jahre der Fall war, als es hieß „Katzen im Straßenverkehr umgekommen – Katze geht auf Brautschau –Jäger hat Katze erschossen – Fuchs hat Katze geholt“.

 Leider machen sich nur wenige der betroffenen Katzen – und Hundehalter Gedanken darüber und betreiben Nachforschungen zu dem unerklärlichen Verschwinden ihrer Tiere. Gewiss muss nicht gleich bei jedem verschwundenen Tier eine kriminelle Handlung vermutet werden. Allerdings darf man das Thema plötzlich gebietsweise spurlos verschwundener Katzen/Hunde nicht mehr auf sich beruhen lassen, wie es bisher gehandhabt wurde, denn Verluste/Diebstähle können überall und zu jeder Zeit stattfinden.

 Das Hauptaugenmerk aller Bestrebungen muss sein, dem rätselhaften spurlosem Verschwinden ein Ende zu setzen. Wir tragen zeitlebens die volle Verantwortung – in jeder Hinsicht – für unsere Haustiere, für unsere Katzen und Hunde.

 Deshalb sind die Warnungen und Hinweise auf eventuelle Tierdiebstähle wichtig, damit Tierhalter Gegenmaßnahmen ergreifen können, wie: gesicherten/beaufsichtigten Auslauf im Garten oder Gehege oder Wohnungshaltung; zumindest gehören Katze/Hund grundsätzlich in den Dämmerungsstunden – morgens/abends – und selbstverständlich nachts ins Haus.

 Außerdem es ist sehr, sehr wichtig, dass bei spurlosem Verschwinden von Katze/Hund (auch von nicht gekennzeichneten und registrierten Tieren, die trotz umfassenden Suchens nicht mehr aufgefunden werden können) unbedingt eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Verlust und Verdacht des Diebstahls bei der Polizei und/oder Staatsanwaltschaft schriftlich erstattet wird (damit auch endlich seitens der Polizei ein Handlungsbedarf besteht). Auch sollte eine Verlustmeldung beim Ordnungsamt der Stadt bzw. Gemeinde gestellt werden.

Dieser Bericht stammt von der Katzenrettung Goslar / Werl

Ingrid Stahn, Postfach 8020, D-38621 Goslar, Tel./Fax: 05321/33 04 57

Magdalena Hartroth, Olakenweg 17, D-59457 Werl, Tel./Fax: 02922/81 47 3

Außerdem zu erreichen über die Mail- Adresse Interessengemeinschaft

„Spurlos verschwundener Haustiere“

Ursula-Nagel@t-online.de

 

verantwortlich für Text und Inhalt:

Ingrid Stahn

Magdalene Hartroth

Ursula Nagel

 



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